Astrid Bechter-Boss

Pädagogin
Prozessorientierte Einzel- und Gruppenleiterin
Lebens- und Sozialberaterin
Experinnenpool Trauerbegleitung der WKO
Trauerbegleiterin mit großer Basisqualifikation

Werdegang

Trauerlehrgang „Trauer erwärmen“ mit Monika Müller und Thorsten Adelt 2018-2019
(Abschluss: Große Basisqualifikation der Trauerbegleitung)

Trauerlehrgang „Und plötzlich ist alles anders“ mit Mechthild Schroeter-Rupieper 2017
(Abschluss: Kleine Basisqualifikation der Trauerbegeleitung)

FGA-Lehrgang des Ehe- und Familienzentrum Feldkirch 2013 bis 2016
(Abschluss Diplom in der prozessorientierten Einzel- und Gruppenbegleitung)

Religionspädagogische Akademie Stams 2001 bis 2005
(Abschluss Diplom Pädagogin)

Seminar für pastorale Berufe 1995 bis 1998

FW-Marienberg bis 1991

Sachbearbeiterin Firma Belimed 1991-1992
Erzieherin Sacré Coer Riedenburg 1992-1995
Religionslehrerin HS-Höchst 2004 bis 2007
Religionslehrerin NMS-Höchst 2015 bis 2017
Trauerbegleitung und Beratung Fa. Aspetos seit 2016
Gründung Lebenskreise Krisen- Trauer- und Lebensbegleitung 2019

Wie ich zum Thema Trauer kam

Der Ursprung war bedrohlich. Als unser zweit geborener Sohn Aaron 2003 ganz plötzlich an einer Hirnhautentzündung verstarb.

Verzweiflung und Hoffnung

Drei Jahre – würde ich jetzt rückblickend beschreiben – prägten Verzweiflung und Angst,  Trauer und Leere die Zeit. Und ich spürte eine Hoffnung, dass es für uns auch wieder andere Zeiten geben wird. Dabei halfen Jonas, unser Erstgeborener, mein Mann und ich uns gegenseitig.

Wieder Leben

Mit Ruben kam (10 Jahre nach der Geburt von Jonas) das Leben wieder in unsere Familie. Bei der Geburt von Levin durfte ich spüren: „Jetzt sind wir komplett.“ Wir leben mit unseren 3 Söhnen und Aaron im Herzen.

Seit 2003 begleitet mich das Thema Trauer. Mein Mann sagt öfters, die Trauerbegleitung und die Wissensvermittlung um die Trauer ist für mich wie ein fünftes Kind. Und darum ist es für mich kaum verwunderlich, dass sich die Gründung von „Lebenskreise“ (10 Jahre nach der Geburt von Levin) in mein Leben einreiht.

Was ich erfahren durfte

Er wird immer fehlen

Der Weg meiner Trauer hat mein Leben geprägt. Trauer und Hoffnung, Liebe und Angst, Freude und Sehnsucht, mein Leben.

Hoffnung

Die Trauer kommt in Wellen, damit immer wieder die Möglichkeit zur Erholung besteht. In dieser Erholung darf die Hoffnung wachsen.

Menschen

Für den Weg durch die Trauer braucht es Menschen, die da sind und aushalten. Das Umfeld ist oft hilflos und überfordert. Hilfe von außen ist Selbstfürsorge.

Leben

Irgendwann wird die Trauer nicht mehr den Stachel des Schmerzes tragen, sondern als tiefe Sehnsucht begleitend durch das Leben gehen – ein Leben, das auch wieder schön und lebenswert ist.

Wie ich arbeite

Wissensvermittlung

Wichtig ist mir die Vermittlung des Wissens über die Trauer. Trauer kann nicht verarbeitet werden. Sie kann nicht in Phasen oder Abläufe eingeteilt werden.

Auseinandersetzung

Sowohl im beruflichen, als auch im privaten Kontext ist die Auseinandersetzung mit eigenen Verlusterfahrungen und den beruflichen Erfahrungen hilfreich im Umgang mit trauernden Menschen und der eigenen Trauer.

Gefühle

Gefühle dürfen alle sein und brauchen Ausdruck. Ausdruck und  Umgang mit Gefühlen können besprochen und ausprobiert werden.

Plan

Im beruflichen und privaten Zusammenhang sind Pläne von Vorteil. Die Strukturierung eines Tages und auch das Erstellen eines Krisen-Prozess-Planes.

Methoden

Methoden wähle ich je nach Kontext und Personen, individuell an die Situation angepasst.