Ausnahmesituation, Ängste, Allein sein, Einsamkeit, Isolation, möglichst keine sozialen Kontakte, nicht zur Arbeit gehen oder bei der Arbeit zusätzlich belastet sein, … diese Situation kennen viele trauernde Menschen aus ihrem Alltag, seit der geliebte Mensch gestorben ist. Und jetzt wird es noch mehr verstärkt durch die Vorsichtsmaßnahmen gegen COVID-19. Reichen wir uns virtuell die Hände und halten zusammen.

Was hat der COVID-19 jetzt auch noch mit der Trauer zu tun?

Das Alleinsein und die Realität des Verlustes werden in dieser allgemeinen Krisensituation nochmal mehr wahrgenommen, gespürt und erlebt. Das macht den Umgang mit der Trauer noch schwerer und macht Sorgen.

  • Wie damit umgehen?
  • Was kann ich tun, damit ich nicht im Trauerloch versinke?
  • Wie kann ich für mich sorgen, wenn neben meiner persönlichen Welt auch noch die Welt rund um zusammen zu brechen scheint?

Das sind nur drei von vielen brennenden Fragen. Eine allgemein gültige Antwort gibt es nicht. Denn es ist für viele Menschen schwer überhaupt zu wissen, was die Trauer ein bisschen erleichtern könnte. Und jetzt, mit all den Einschränkungen wird es noch schwerer.

Wer mich unterstützen kann

Viele Termine werden abgesagt wegen COVID-19, der Arzttermin, Therapietermine, Trauerbegleitung vor Ort.

„Wie soll ich jetzt Hilfe bekommen?“, das fragen sich viele zu Recht. Es gibt auch online-Angebote. Sie müssen nicht abgesagt werden. Auch ich biete meine Trauerbegleitung mittlerweile online an. Dadurch muss ich nicht absagen und die Begleitung kann besonders in dieser zusätzlichen Krise gewahrt bleiben. Ich reiche Ihnen sozusagen virtuell meine Hände.

Wie funktionert eine Online-Begleitung?

Genau so, wie wenn ich zu Ihnen nach Hause komme.

Zuerst vereinbaren wir über Mail, Telefon, Kontaktformular oder über diesen Link  einen Termin für ein Klarheitsgespräch.

Dieses Gespräch findet über eine Video-Plattform statt und ist unverbindlich und kostenfrei.

Wir lernen uns kennen, schauen was neben dem Verlust oder durch den Verlust die großen Probleme in Ihrem Leben sind, wie es wäre, wenn sich das verändert und am Ende dieses Gespräches kann ich Ihnen sagen, ob ich Ihnen helfen kann.

Wenn das so ist, dann mache ich Ihnen gerne ein Angebot für eine Begleitung in einer geleiteten Gruppe oder im Einzelsetting. Ob Sie es annehmen wollen, liegt an Ihnen.

Vorteile der Online-Begleitung sind der Wegfall von Wegzeiten, Sie sind in Ihrer gewohnten Umgebung und können sich vielleicht leichter öffnen und es ist, als wäre ich bei Ihnen zu Hause. Wir müssen Termine wegen den Vorsichtsmaßnahmen zu COVID-19 nicht absagen. Weil wir uns sehen und hören, fühlt es sich ähnlich an, wie im persönlichen Umgang. Die einzigen Sinne, die ich nicht mitbekomme, sind Geruch und Geschmack. Von Ihnen angebotene Kaffees und Kekse fallen leider weg.

Ich habe festgestellt, dass eine Online-Begleitung sehr hilfreich ist, wenn sich die Klientinnen und Klienten voll darauf einlassen – auch hier wie in jeder Begleitung. Es geht nur so viel, wie die Teilnehmenden Menschen bereit sind, einzubringen und zu verändern. Ich kann nichts erzwingen. Von mir bekommen Sie Angebote, Ideen, Möglichkeiten. Ob Sie diese umsetzen, liegt in Ihrer Verantwortung.

Und was nach COVID-19?

Das wissen wir alle noch nicht. Im Moment befinden wir uns in einer mehr oder weniger starken kollektiven Krise durch COVID-19 . Es passiert gerade sehr viel in sehr kurzer Zeit. Die Entscheidungen, die von der Regierung getroffen werden, müssen eingehalten werden und ich bin dankbar, dass Entscheidungen getroffen werden. Auch wenn manche davon wirklich unbequem und auch einschneidend sind. Was die Zeit bringen wird, das wissen wir nie. Doch in dieser Zeit der Unsicherheit darf sich jeder Mensch möglichst viel Unterstützung holen. Und ich freue mich, wenn ich dadurch gerade Sie kennen lernen darf. Eine jetzt vereinbarte Begleitung, wird auch im Anschluss an die Vorsichtsmaßnahmen online weiter geführt, außer wir würden etwas anderes vereinbaren.

Was mir trotzdem wohl tun kann:

Hier finden Sie eine kleine Liste, die vielleicht ein bisschen hilfreich sein kann. Diese Liste ist in Zusammenarbeit mit Klientinnen und Klienten aus meiner Begleitung entstanden und darf gerne ergänzt werden.

lesen schreiben malen tanzen
Musik hören musizieren Filme sehen Badewanne
bewusstes Eincremen basteln handwerken Tagebuch
Brief schreiben Blumen pflanzen Gemüse säen etwas säen
Gedichte lesen Gedichte schreiben spazieren bewegen
auspowern telefonieren chaten Videotelefonie
Glas Wein Frühjahrsputz Rasen mähen töpfern
Seil springen Lieblingsessen kochen und essen Osterkarten schreiben Botschaften verteilen
mich mit mir beschäftigen (Trauerbegleitung) und die Aufgaben daraus machen Baum umarmen in eine Decke kuscheln
Kaffee Tee Kuchen backen und essen  …

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und die Menschen in Ihrem Umfeld auf.

Lebenskreise – Trauerbegleitung in Vorarlberg – Astrid Bechter-Boss Logo

Astrid Bechter-Boss
Krisen – Trauer – Lebensbegleitung

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