Trauergruppe für Hinterbliebene nach Suizid

Ein Suizid verändert das Leben der Trauernden anders, als andere Todesursachen.
Das „was wäre, wenn“ und „warum“ wird noch eindringlicher.

Eigene Schuldgefühle sind häufig und mögliche Schuldzuweisungen aus dem Umfeld belasten.
Die „heile“ Welt ist durch den Suizid zerstört und das gemeinsame Leben wird hinterfragt.

Es kann hilfreich sein, sich auszutauschen und gemeinsam ein Stück des schweren Weges zu gehen.

Wie Astrid Lindgren schrieb:

„Lange saßen sie da und hatten es schwer.
Doch sie hatten es gemeinsam schwer,
das war ein Trost. Leicht war es trotzdem nicht.”

Wir treffen uns an 6 Abenden, die jeweils ein Thema haben:

1. Abend: Kennenlernen und Erzählen
2. Abend: Trauer und ihre Prozesse
3. Abend: Meine Ressourcen, wo nehme ich meine Kraft her
4. Abend: Verbunden bleiben mit dem geliebten Menschen
5. Abend: Das Umfeld, wie gehe ich mit Fragen um, was erzähle ich wem
6. Abend: Abschlussritual und gemeinsames Beisammensein

Stehen in der Gruppe andere Themen an, können auch mit diesen gearbeitet werden.

Der erste und sechste Abend könnte länger dauern. Für die anderen Abende sind 3 Stunden geplant.

Bei einem Telefonat oder in einem Mailkontakt können wir gemeinsam feststellen, ob die Gruppe für Sie geeignet ist
und Sie sich verbindlich anmelden.

Termine: 8., 15., 22. und 29. Mai sowie 12. und 26. Juni
jeweils um 19:00 Uhr.

Teilnehmerzahl: 5 bis 12 Personen

Kosten: €220,– inkl. Material und Steuern

Ort: Feldkirch, Villa Menti Plaza; Waldfriedgasse 2 2. Stock
Raum: Barbara Ganath

Begleiterin: Astrid Bechter-Boss; verheiratet, 4 Söhne,
Dipl. Pädagogin, Prozessorientierte Gruppen- und Einzelbegleiterin,
Gründerin der Krisen- Trauer- Lebensbegleitung Lebenskreise

Ab 8 Personen oder aus anderen Gründen behalte ich es mir vor, eine zusätzliche Begleitperson hinzuzuziehen.

Anmeldung bis 1. Mai telefonisch oder per Mail.